Return to site

Das Internet vergisst nichts

Immer mehr Alltagsaktivitäten und auch geschäftliche
Transaktionen werden über das Internet abgewickelt. Daher müssen
Hinterbliebene sich nach dem Tod eines Menschen auch um diesen Bereich
der Hinterlassenschaft kümmern, denn von allein passiert hier zunächst
einmal gar nichts.

Wenn ein mehr oder weniger aktiver Internetnutzer verstorben ist,
stehen auch seine Internetaktivitäten still. Das kann aber für
Hinterbliebene und Rechtsnachfolger Probleme aufwerfen.

Auftauchende Probleme in Kommunikation und Social Media
  • E-Mails
    an den Verstorbenen bleiben unbeantwortet und bei Postfächern mit
    geringer Speicherkapazität wird die Annahme zusätzlicher Nachrichten
    nach Erreichen der Kapazitätsgrenze verweigert, was weitere
    Komplikationen nach sich ziehen kann, wenn wichtige E-Mails somit nicht
    mehr zugestellt werden. 
  • Profilseiten in sozialen Netzwerken
    wie Facebook oder auch Blogs verwaisen. Über diesen Seiten versuchen
    Online-Bekanntschaften oftmals noch Kontakt aufzunehmen, wenn sie noch
    nicht über den Todesfall informiert sind, oder hinterlassen andernfalls
    eine Kondolenznachricht. 
  • Auf Seiten wie Flickr oder Youtube sind möglicherweise noch Bilder und Videos veröffentlicht, die die Hinterbliebenen vielleicht nicht mehr öffentlich zugänglich machen wollen.

Von Dipl.-Volkswirt Andreas Hein, Fachjournalist

All Posts
×

Almost done…

We just sent you an email. Please click the link in the email to confirm your subscription!

OKSubscriptions powered by Strikingly